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Mythos Getreidegasse

Die Getreidegasse – ein pulsierendes Gässchen im Herzen der Salzburger Altstadt

Auf nicht zu unterschätzenden 300 Metern tummeln sich tagtäglich unzählige Touristen aus aller Welt. An kaum einem Ort in Salzburg findet man auf so engem Raum einen vergleichbaren Mix an Nationen wie in der berühmten Salzburger Getreidegasse.

Und der Andrang gibt ihr recht! Die Salzburger Getreidegasse ist nicht zu Unrecht seit geraumer Zeit eine wahre Perle der Stadt, deren Qualitäten aber auch fernab vom touristischen Nutzen zu finden sind.

Neben der nicht zu verachtenden - und für die Altstadt von Salzburg typischen – besonderen Architektur der Häuserreihen mit dem nicht weniger markanten „Salzburger Durchgangshäusern“ - von denen wohl als famosestes das „Schatz-Durchhaus“ zu erwähnen ist - sind es besonders die alteingesessenen Betriebe mit den künstlerischen und individuell gestalteten Ladenschildern, welche ihr einen solchen Charme verleihen. Interessant ist, dass in der gesamten Gasse ausschließlich Ladenschilder dieser besonderen Machart erlaubt sind, da diese den historischen Charakter unterstreichen. „Zunftschilder“ – so werden diese genannt.

Wussten Sie, dass sich im „Schatz-Durchgangshaus“ in einer dunklen Nische eine Reliefdarstellung der Madonna mit Jesuskind befindet?

Insgesamt sind 16 Innenhöfe von den Durchhäusern zu begehen, in denen man Cafés, Handwerksbetriebe und Geschäfte aller Art findet. So lädt die Getreidegasse zum Entdecken und Verweilen und selbstverständlich zum ausgelassenen Einkaufen ein!

Namensentstehung

Dass der Name Getreidegasse ursprünglich etwas mit Getreide zu tun haben muss, liegt nahe, nicht wahr? Leider müssen wir hier mit einem Gerücht aufräumen. Der Name dieser weltbekannten Gasse rührt nämlich keinesfalls vom Wort Getreide. Tatsächlich wurde Salzburgs berühmteste Straße erstmals im Jahr 1150 als Trabegasse und Traugasse erwähnt. In der napoleonischen Zeit hatte – so erzählt man sich – ein Wiener Beamter den Namen falsch verstanden und somit wurde der Name fortan falsch geschrieben. Niemals wurde in der Getreidegasse Getreide verkauft!

Willkommen im Shoppingparadies!

Das Angebot reicht von noblen Boutiquen über Parfümerien bis hin zu ausgefallenen Schuh- und Schmuckgeschäften und lässt somit keinen Wunsch offen. Kauffreudige können hier von Schmuck und Tracht bis hin zu hippen Accessoires, Antiquitäten sowie Leder- und Papierwaren alles finden, was ihr Herz begehrt. Ein besonderer Tipp ist der „Juwelier Schneider“, der in der „Schmuckpassage“ zu finden ist. Begehbar ist diese entweder von der Getreidegasse 23 oder vom Universitätsplatz 7 aus. Hier finden Kundinnen und Kunden Schmuckmarken aus aller Welt sowie hochwertige Trauringe und Uhren in bester Qualität.

Ein weiterer Grund, warum sich die Getreidegasse eines so großen Ruhms erfreut, sind mit Sicherheit die vielen feinen Modeboutiquen, die für persönliche Beratung sowie erstklassige Qualität stehen. Besonders zu empfehlen ist hier der Modestore „Ennsmann“ in der Getreidegasse 31. Mit persönlicher Beratung und exklusiver Markenmode bietet Ennsmann einen Topservice. Ob Schuhe, Bekleidung oder dazu passende Accessoires – hier findet man alles, was das modebewusste Herz begehrt – und das in entspannter Atmosphäre!

Edle Tropfen genießen

Wer hingegen den Aufenthalt in der Getreidegasse anderweitig genießen möchte, ist in der seit 1903 bestehenden Punsch- und Likörmanufaktur „Sporer“ an der richtigen Adresse, der in der Getreidegasse 39 zu finden ist. In diesem kleinen aber feinen Lokal kann man den Salzburger Charme von einer seiner allerbesten Seiten kennenlernen und bei einem guten „Glaserl“ Leute kennenlernen, gute Gespräche führen oder einfach nur das dynamische Treiben der Gasse auf sich wirken lassen.

Bosna – Erfindung aus Salzburg

Wussten Sie, dass der weltberühmte Bosna aus Salzburg kommt? Die Originalrezeptur wurde nämlich 1959 in Salzburg - genauer im Durchgangshaus des heutigen Edel-Modegschäftes "Dantendorfer" - kreiert. Bis heute findet man den 1. Salzburger Balkan Grill also in einem kleinen charmanten Innenhof in der Passage, die Getreidegasse und Universitätsplatz verbindet. Weißbrot, ein gegrilltes Schweinsbratwürstel, viel Zwiebel und Petersilie ergeben zusammen mit der streng geheimen Mischung aus verschiedensten Gewürzen – darunter Curry – den originalen Salzburger Bosna.

Unser Tipp: Am besten gleich vor Ort genießen, so erlebt man den Charme dieses Ortes am besten!

Eine kleine Gasse mit großer Geschichte – die Hausnummer 9

Wirft man einen historischen Blick auf diese Gasse, so wird man unter keinen Umständen an dem Namen Mozart herumkommen. Es ist in aller Welt bekannt, dass vor 262 Jahren in der Getreidegasse 9 das Ausnahmetalent Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde.

Heute sind die Tore dieses denkwürdigen Hauses geöffnet, um einem jeden Interessierten die liebevoll restaurierten Gemächer der Familie Mozart zugänglich zu machen. Jedoch lebte Mozart lediglich 17 Jahre in dieser Wohnung in der Getreidegasse 9, da sie für seine Eltern, ihn und seine 7 Geschwister mit der Zeit zu eng wurde. Die Familie übersiedelte im Jahr 1773 in das sogenannte „Wohnhaus Mozarts“ am damaligen „Hannibalplatz“ – heute „Makartplatz“.

Besonderes Highlight des Hauses ist das originale Piano Mozarts, welches an besonderen Tagen im Rahmen von Führungen oder auch in der „Langen Nacht der Museen“ von professionellen Pianisten gespielt wird.

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Das Beste in aller Kürze – „MUST-VISITS“ für Ihren Ausflug in die Getreidegasse:

Exklusives Shopping:

  • Dollinger, Getreidegasse 3
  • Juwelier Schneider, Getreidegasse 23
  • Dantendorfer, Getreidegasse 33
  • Ennsmann, Getreidegasse 31

Für die Entdecker:

  • Mozarts Geburtshaus, Getreidegasse 9
  • Beim Bummeln durch die Gasse sollten Sie auf jeden Fall einen Blick auf die Fassaden der Häuserfront werfen! Auffällig sind hier die Regenrinnen, die nicht bis zum obersten Stockwerk reichen. Grund dafür sind die sogenannten „Scheinfassaden“, die sich hinter den obersten Stockwerken befinden und hinter denen sich „Grabendächer“ verbergen. Diese verhinderten das Überspringen von Feuer und waren gleichzeitig ein Sammelbecken für Regenwasser, welches zum Löschen verwendet wurde.

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